Es hört einfach nicht auf!!!
Geflügelpest im Landkreis Regensburg Neu
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Weitere Vogelgrippe-Fälle in Hamburg

 

25.01.2017, 14:49 Uhr | dpa

 

 

 

 

 

In Hamburg gibt es zwei weitere Fälle von Vogelgrippe. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe bei einer verendeten Wildgans im Bezirk Altona sowie bei einer Wildente im Bezirk Bergedorf den hochansteckenden Geflügelpest-Erreger H5N8 nachgewiesen, teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit.

 

 

 

Rund um die Fundorte der Tiere wurden Sperrbezirke von mindestens drei Kilometern und Beobachtungsgebiete von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. "Das bereits von Restriktionen betroffene Gebiet in Hamburg muss aufgrund der neuen Fälle entsprechend auch auf den Nordwesten und den Osten der Stadt erweitert werden", hieß es. Innerhalb dieser Gebiete gelten besondere Schutzmaßnahmen; so dürfen Hunde- und Katzenhalter ihre Tiere dort nicht frei umherlaufen lassen.

 

Am 20. November 2016 war den Behördenangaben zufolge erstmals in Hamburg bei drei verendeten Wildvögeln der Geflügelpest-Erreger H5N8 nachgewiesen worden. "Insgesamt wurde der Erreger seit Beginn des aktuellen Ausbruchgeschehens bislang bei 14 Tieren in der Hansestadt festgestellt", erklärte ein Sprecher. Die in Schleswig-Holstein nachgewiesene Geflügelpest-Variante H5N5 wurde in Hamburg bisher nicht nachgewiesen.

 

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Newsletter 2016/28. Webversion.

Welche Bestände müssen bei einer Keulung nicht zwingend getötet werden?

Die Geflügelpestverordnung sieht vor, dass bestimmte Vogel- oder Geflügelbestände bei einer Keulung aufgrund von H5N1 und H5N8 nicht zwingend getötet werden müssen.

Hallo Kurt Süselbeck

dies ist z.B. bei Tauben oder Zootieren der Fall. Aber auch wenn Vögel zur Arterhaltung (z.B. Ziergeflügel) oder zum Erhalt seltener Geflügelrassen beim Rassegeflügel gehalten werden. Voraussetzung ist, dass diese Tiere räumlich getrennt von den infizierten Tieren gehalten werden und eine Verbreitung der Seuche durch andere Maßnahmen verhindert werden kann.    

Züchter von Ziergeflügel und seltenen Geflügelrassen sollten sich mit ihrem Kreisveterinäramt in Verbindung setzten und dort angeben, dass sie entsprechende Tiere halten. Damit können diese Zuchten schon bei der Erstellung eines Krisenplans berücksichtigt werden können.  

Beim Rassegeflügel sind die unten genannten Rassen in der Geflügelpestverordnung gelistet. Züchter mit Erhaltungszuchten von Rassen die auf der Roten Liste der bedrohten Nutztiere stehen und nicht gelistet sind, sollten sich ebenfalls mit den zuständigen Veterinärämtern in Verbindung setzen, damit diese Zuchten berücksichtigt werden können

Rassenliste:
  1. Große Hühner:  Altsteirer, Andalusier, Appenzeller Spitzhauben, Augsburger, Barnavelder, Bergische Kräher, Bergische Schlotterkämme, Brakel, Deutsche Lachshühner, Deutsche Langschan, Deutsche Reichshühner, Deutsche Sperber, Dominikaner, Hamburger Hühner, Italiener, Krüper, Lakenfelder, Mechelner, Minorka, Orpington, Ostfriesische Möwen, Ramelsloher, Rheinländer, Sachsenhühner, Sulmtaler, Sundheimer, Thüringer Barthühner, Vorwerkhühner, Westfälische Totleger, Wyandotten
  2. Puten: Bronzeputen, Cröllwitzer Puten, Deutsche Puten   
  3. Gänse: Bayrische Landgänse, Deutsche Legegänse, Diepholzer Gänse, Emdener Gänse, Leinegänse, Lippegänse, Pommerngänse    
  4. Enten: Aylesburyenten, Deutsche Pekingenten, Hochbrutflugenten, Laufenten, Orpingtonenten, Pommernenten, Rouenenten, Warzenenten    
  5. Zwerghühner: Bergische Zwerg-Kräher, Ruhlaer Zwerg Kaulhühner, Thüringer Zwerg-barthühner, Zwerg-Andalusier, Zwerg-Brakel, Zwerg-Holländer Haubenhühner, Zwerg-Kaulhühner, Zwerg-Minorka, Zwerg-Nackthalshühner, Zwerg-Orloff, Zwerg-Paduaner, Zwerg Yokohama  

 
Alle Informationen Rund um die Vogelgrippe finden Sie auf der Homepage des BDRG

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Dr. Michael Götz

Beauftragter für Tier-
und Artenschutz im BDRG

 

Vogelgrippe - Maßnahmen des BDRG.

Nachfolgend möchten wir sie über die Schritte des BDRG informieren, die dieser seit Ausbruch der Vogelgrippe unternommen hat.

Hallo Kurt Süselbeck

hier die Zusammenstellung aller Aktivitäten des BDRG rund um die Vogelgrippe.
  • Sofortige Kontaktaufnahme mit dem Bundesministerium 
  • Schreiben des Präsidenten an den Bundesminister mit Schwerpunkt Aufstallung (zeitnaher Gesprächstermin ist bereits angefragt)
  • Pressemitteilung des BDRG über Presseverteiler zum Thema Aufstallung
  • Sofortige Kontaktaufnahme mit dem nationalen Krisenstab Tierseuchen (Mitglieder sind z.B. das Bundesministerium, die Länderministerien und das FLI ) Themen: Status der Tauben, Aufstallung 
  • Schriftliche Stellungnahme zur Aufstallung an den nationalen Krisenstab Tierseuchen 
  • Teilnahme an der Telefonkonferenz des nationalen Krisenstabs und Vorbringen unserer Positionen Themen: Status der Tauben, Aufstallung 
  • Gespräche mit dem Vizepräsidenten des FLI und Leiter der Epidemiologie Herrn Prof. Dr. Conraths  
  • Beratung und Unterstützung der Landes- und Fachverbände in allen Belangen, durch alle Präsidiumsmitglieder unter fachlicher Beratung durch den Tierschutzbeauftragten Dr. Götz 
  • Unterstützung der Züchter bei abgelehnten Ausnahmegenehmigungen in risikofreien Gebieten 
  • Ausarbeitung von Musteranträgen zur Beantragung der Ausnahme von der Stallpflicht für Zier, Groß- und Wassergeflügel, Unterstützung und Beratung von Züchtern, die Anträge stellen wollen 
  • Prüfung rechtlicher Möglichkeiten 

Es war wichtig, dass zumindest eine bundesweite Stallpflicht verhindert wurde, da auf Grund der geographischen und epidemiologischen Gegebenheiten nicht überall aufgestallt werden muss und bei Beruhigung der Seuchenlage in Gebieten die nicht mehr betroffen sind die Aufstallung schneller wieder aufgehoben werden kann.  

Sollten Sie weitere Fragen haben bzw. Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gern an die ihnen bekannten Adressen.

 
Alle Informationen Rund um die Vogelgrippe finden Sie auf der Homepage des BDRG

 

Newsletter 2016/24. Webversion.

Telefonkonferenz des Zentralen Krisenstab Tierseuchen.

Am 22.11.2016 fand eine Sitzung des Zentralen Krisenstab Tierseuchen unter Leitung des Staatssekretärs Dr. Aeikens statt.

Hallo Kurt Süselbeck

Neben den Vertretern der Ministerien der Länder, des Bundes und des FLI waren auch Vertreter des Deutschen Bauernverbandes, der Deutschen Geflügelwirtschaft, des Bundesverbandes ökologischer Lebensmittelwirtschaft und des BDRG eingeladen.  

In seinem Lagebericht berichtete das FLI von Wildvogelfunden in 11 Bundesländern mit Tendenz zur Ausbreitung. Betroffen sind vor allem Wildenten, seltener Möwen und andere Wasservögel, aber auch Aasfresser, wie Rabenkrähen und Bussarde.  

Es gibt aktuell 7 Ausbrüche bei gehaltenem Geflügel mit H5N8. Fünf Ausbrüche davon in Mecklenburg-Vorpommern und Zwei in Schleswig-Holstein, die meisten in Kleinhaltungen. Zum Glück hat sich der Verdacht bei Tauben nicht bestätigt. Die Verdachtsfälle bei Tauben wurden im FLI negativ getestet. Auf meine Anfrage, hat das FLI bestätigt, dass Tauben bei der Verbreitung der Vogelgrippe nach derzeitigen Erkenntnissen keine Rolle spielen. Ergänzende Berichte zum Seuchengeschehen und den entsprechenden Maßnahmen gab es aus den Ländern.  

In der Aussprache über einen Verordnungsentwurf für eine bundesweite Aufstallung gab es eine sehr intensive Diskussion. Ich konnte die Argumente unseres Verbandes gegen eine bundesweite Aufstallung vorbringen. Die wichtigsten Punkte war die Problematik, dass viele unserer Zuchten, besonders im Bereich des Zier-, Groß- und Wassergeflügels nicht aufgestallt werden können und ein Ausstieg bei einer risikoorientierten Aufstallung durch die Länder in vielen Regionen rascher vollzogen werden kann.  

Eine Mehrheit der Länder hat sich aus unterschiedlichen Gründen gegen eine bundesweite und Beibehaltung der risikoorientierten Aufstallung ausgesprochen. Die weitere Entwicklung ist aber sicher von der Ausbreitung der Seuche abhängig. Es hat sich gezeigt, dass unsere Bemühungen der letzten Jahre zumindest kleine Fortschritte gebracht haben. So war im Entwurf des BMEL für eine bundesweite Stallpflicht vorgesehen, dass für Betriebe, die aus technischen Gründen nicht aufstallen können, wie z.B. viele Rassegeflügelzüchter, eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden soll.

Die in den letzten Tagen beschlossenen Biosicherheitsmaßnahmen werden für die Bekämpfung der Seuche als sehr wichtig angesehen. Wir werden diese daher in einem Newsletter verschicken und auf unsere Homepage stellen.  

Zum Schluss meiner Ausführungen, habe ich die Ministerien der Länder gebeten in Gebieten mit Aufstallung bei Rassegeflügelzuchten, die nicht aufstallen können, die notwendigen Ausnahmen zu ermöglichen.



Weitere Details finden Sie auf der Homepage des BDRG

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Dr. Michael Götz
Beauftragter für Tier-
und Artenschutz im BDRG     

 

 22.11.2016 (12:31 Uhr)
Liebe Züchterinnen und Züchter,
wir möchten Sie dringend darum bitten , von direkten Anfragen beim Kreisveterinäramt Erfurt zur Durchführung unserer Verbandsschau und Verbringung der Rassetauben auf die 65. VDT Schau Abstand zu nehmen.
Wir stehen gemeinsam mit der Ausstellungsleitung im engen Kontakt zum Amtsveterinär und informieren aktuell über alle neuen Entwicklungen.
Mit freundlichen Grüßen
Götz Ziaja
1.Vorsitzender
VDT – Verband Deutscher Rassetaubenzüchter e.V.
Petkusserstr. 48
12307 Berlin
Tel.:+49 30 7448585
Mobil:+49151 16111612
g.ziaja@frankfurter-brauhaus.com

Aktuelle Informationen zur Vogelgrippe.

18.November.2016

Informationen zu Stallpflicht und Schausperre.

Hallo Kurt Süselbeck

Angesichts der dramatischen Entwicklungen von immer mehr Funden befallener Wildvögel und Ausbrüchen in Geflügelbeständen in Deutschland und den Nachbarstaaten  hatte der Bundeslandwirtschaftsminister  am Wochenende den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einberufen. Der BDRG hat mit dem Krisenrat sofort Kontakt aufgenommen.

Tauben spielen nach allen bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Rolle bei der Verbreitung der Vogelgrippe und fallen daher nicht mehr unter den Begriff Geflügel.  Da  es  aber eine sehr uneinheitliche Handhabung von Tauben und reinen Taubenschauen gibt, wurde auf unseren Antrag diese Fragestellung im Krisenstab erörtert.  Am Mittwoch gab es die  Nachricht vom Krisenstab, dass dieser die Tauben weiterhin als unproblematisch einstuft und dieses Besprechungsergebnis den Ländern zugeht. Leider gab es heute von Seiten der Länder Einspruch, da aktuell tote Taube gefunden wurden (ein Ergebnis der Todesursache gibt es entgegen verschiedener Pressemeldungen noch nicht). Die Einigung der Länder erfolgte heute dahingehend, dass beim FLI eine Risikoeinschätzung für Tauben und Taubenschauen eingeholt wird. Die Risikoeinschätzung des FLI wird in den nächsten Tagen erwartet.

Regionale Ortsschauen bleiben in vielen Bundesländern erlaubt. Die Entscheidung ist aber vom Bundesland abhängig. Deshalb hat der BDRG die Bitte bezüglich der Ortsschauen sich mit dem zuständigen Landesverband oder Veterinäramt in Verbindung zu setzen.

In vielen Bundesländern wurde eine flächendeckende Stallpflicht verhängt.  Dies stellt besonders  die Züchter von Zier-, Groß- und Wassergeflügel vor massive Probleme. Die Geflügelpestverordnung sieht für Bestände in §13 Abs.3 vor, dass die zuständige Behörde Ausnahmen erlassen kann, wenn eine Aufstallung wegen der bestehenden Haltungsverhältnisse nicht möglich ist und sichergestellt ist, dass Kontakt zu Wildvögeln auf andere Weise wirksam unterbunden wird. Die Handhabung erfolgt aber auch hier von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Liebe Züchterinnen und Züchter, Sie können sich sicher sein, dass der BDRG alles unternimmt, um unsere Züchter in einer so schweren Zeit zu unterstützen. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir viele Themen erst nach endgültiger Klärung  veröffentlichen können.



Weitere Details finden Sie auf der Homepage des BDRG
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Absage der Nationalen in Leipzig
Nationale Bundessiegerschau wegen Vogelg
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Pressemitteilung zum Ausbruch der Vogelgrippe.

Forderung einer bundesweiten Stallpflicht bedeutet in der Praxis die Tötung von hunderttausenden Tiere.

Hallo Kurt Süselbeck

Mit Entsetzen vernahm der Bundesverband der Deutschen Rassegeflügelzüchter die Forderung einer bundesweiten allgemeinen Aufstallpflicht. Die Aufstallung des Rasse- und Ziergeflügels bedeutet nicht einfach Aufstallen, sondern für 30-50% der gesunden Tiere die Tötung. Viele dieser Tiere stehen auf der Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen. Für die Rassegeflügelzüchter ist die artgerechte Freilandhaltung die einzige Haltungsform. Die Tiere werden in Ausläufen mit Ställen, die nur der Übernachtung dienen, gehalten. Fast alle Züchter können ihre Tiere in diesen Ställen nicht unterbringen und müssen einen großen Teil töten. Die verblieben müssen in für Rasse- und Ziergeflügel in viel zu kleinen Ställen  untergebracht werden. Die Erfahrungen früherer Aufstallungen haben gezeigt, dass während der Zeit der Aufstallung nochmals viele Tiere vor allem des Groß-, Wasser- und Ziergeflügels durch die reine Stallhaltung verenden oder durch die Halter getötet werden, da Geflügel, das einen Großteil seines Lebens in Freilandhaltung verbracht hat für die Halter sichtbar leidet.

Die Schere zwischen den modernen Wirtschaftsrassen und den alten Geflügelrassen hat sich nicht nur im Hinblick auf die Lege- und Fleischleistung weit geöffnet, sondern genauso weit auch beim Verhalten und Temperament der Tiere. Ein Zuchtziel der Wirtschaftsrassen war eine Verhaltensänderung, damit die Tiere im Stall auf engem Raum gehalten werden können. Besonders viele alte Geflügelrassen stehen im Gegensatz zum Wirtschaftsgeflügel den Wildformen sehr nahe. So sind z.B. Rangkämpfe viel ausgeprägter. Hinzu kommt, dass das Rassegeflügel mit seinem agilen Bewegungsdrang nur die Freilandhaltung kennt. Diese Faktoren bedeuten für eingestalltes Rassegeflügel einen großen Stress und führen zu einer Immunsuppression. Selbst bei einer peinlichen Hygiene kommt es bei der Aufstallung zu einer Konzentration der Erreger, was gemeinsam mit der Immunsuppression zu häufigen Todesfällen kommt.

Die Ausbrüche in den geschlossenen Systemen des Wirtschaftsgeflügels zeigen, dass eine fächendeckende Stallpflicht, wie von der Geflügelwirtschaft gefordert keine Lösung ist. Alternativ sollten andere Biosicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, wie z.B. die Abdeckung der Ausläufe mit engmaschigen Netzen.
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Sehr geehrte Züchterinnen und Züchter,
 
die Landesdirektion Sachsen hat am 14. November 2016 eine Allgemeinverfügung erlassen, die im gesamten Gebiet des Freistaates eine Stallpflicht für Geflügel vorschreibt. Der Wortlaut kann unter https://www.lds.sachsen.de/bekanntmachung/index.asp?ID=11931&art_param=810 nachgelesen werden.
 
Geflügel (Hühner, Puten, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) sowie in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten dürfen ab sofort ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung (überstehende, nach oben gegen Einträge gesicherte dichte Abdeckung und gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung) gehalten werden.
 
Im Interesse des Schutzes der wertvollen Zuchttierbestände bittet der SRV seine Mitglieder, die Stallpflicht einzuhalten.
 
Dr. Markus Freick
Tiergesundheits- und Tierschutzbeauftragter des SRV
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Vogelgrippe etc.

 
Daniel Cailliez
13. November um 22:49
 

Ich habe eine große Bitte: Verlasst euch nicht auf Spekulationen oder Gerüchte was die Schauen angeht. Der BDRG und die Fachverbände werden zeitnah informieren, sollte es Neuigkeiten (grade in Hinblick auf die zwei noch bevorstehenden Großereignisse in Erfurt und Leipzig) geben. Leider erleben wir zur Zeit den klassischen Stille-Post-Effekt und jeder will mehr wissen als der andere.
Ich habe heute einen Teil der Beschicker der Niedersachsenschau (LV-Schau Weser-Ems, abgesagt) abtelefoniert und teilweise haarsträubende Theorien gehört. Die Lage ist sehr angespannt und ich habe das in dieser Form und Ausprägung persönlich noch nicht erlebt. Trotzdem gilt es Ruhe zu bewahren und besonnen zu handeln. Aus einer aufkeimenden Hysterie wird keiner von uns einen Nutzen ziehen können.

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Berlin (ots) 11.11.2016

 

 

 

- Vor dem Hintergrund der aktuellen Vogelgrippe-Fälle fordert die deutsche Geflügelwirtschaft eine bundesweite Aufstallungspflicht für sämtliche Geflügelbestände. "Es geht jetzt vor allem darum, eine weitere Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus bestmöglich zu verhindern", sagt Dr. Thomas Janning, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG). Die deutschen Geflügelhalter seien durch die aktuellen Vogelgrippe-Fälle in hohem Maße alarmiert und sensibilisiert und setzten alles daran, ihre Bestände zu schützen und die Tiere gesund zu halten, so Janning: "Die Stallpflicht ist dabei ein überaus wichtiger Baustein in Ergänzung zu den umfassenden Biosicherheitsmaßnahmen, die von den deutschen Geflügelhaltern penibel umgesetzt werden."

 

 

 

Eine risikobasierte Einzelfallbetrachtung fordert der ZDG allerdings für den Wirtschaftsbereich der Gänsehaltung, in welchem das Einstallen angesichts einer fast ausschließlich in Freilandhaltung praktizierten Gänsehaltung nur schwer zu realisieren sei. "Eine allgemeine Stallpflicht würde die Halter vor enorme wirtschaftliche und praktische Herausforderungen in der Herdenführung stellen, hier muss sorgfältig im Einzelfall abgewogen werden", so Janning.

 

Bereits seit dem Auftreten der ersten Todesfälle in Wildvögelbeständen ist die Branche in höchster Alarmbereitschaft: Durch gelernte vorbeugende Biosicherheitsmaßnahmen tun die deutschen Geflügelhalter alles, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. "Das muss ausdrücklich auch für alle Hobby-Geflügelhalter gelten", betont Janning. Zu den umfassenden Hygienemaßnahmen zählt gemäß einer Checkliste zum Beispiel, dass die Tierbetreuer vor dem Betreten der Ställe die Kleidung wechseln, die Schuhe desinfizieren und die Hände waschen. Durch die flächendeckende Umsetzung dieser Vorsichtsmaßnahmen ist die Branche zuversichtlich, der Ausbreitung dieser Tierkrankheit einen Riegel vorschieben zu können.

 

OTS: Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. newsroom: http://www.presseportal.de/nr/32363 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_32363.rss2

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Vogelgrippe: Stallpflicht in MV ab Montag 14.11.2016

 

 

Die Geflügelhalter in Mecklenburg-Vorpommern müssen ab kommendem Montag ihre Tiere einsperren. Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) hat heute eine Stallpflicht für Nutzgeflügel angeordnet, nachdem erstmals in dieser Saison das aggressive Vogelgrippe-Virus H5N8 nachgewiesen wurde. "Ab Montag werden wir verstärkt kontrollieren, ob die Aufstallpflicht umgesetzt wurde", kündigte Backhaus am Donnerstag in Schwerin an.

 

Weitere Verdachtsfälle

 

Nach Angaben des Ministers war eine tote Reiherente auf der Insel Riems mit dem hochansteckenden Virus infiziert. Weitere Verdachtsfälle von der Greifswalder Oie und der Insel Ruden würden noch geprüft, hieß es. Ergebnisse werden noch am Donnerstag erwartet. Zuvor waren in Schleswig-Holstein und in Westpolen schon Hunderte an der Geflügelpest verendete Wildvögel gefunden worden.

 

Sperrbezirk eingerichtet

 

Um den Fundort der infizierten Ente wird laut Backhaus ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Dort werden alle Geflügelhalter ermittelt. Backhaus hofft, dass Mecklenburg-Vorpommern von einem großen Seuchenzug verschont bleibt, obwohl der Vogelzug gerade erst begonnen hat. Zurzeit würden zwischen 50.000 und 60.000 Vögel im Land rasten, erwartet würden noch zwischen fünf und sechs Millionen - vornehmlich an den Gewässern. Für den Menschen sehen Experten keine Gefahr durch das für Vögel hochansteckende Virus.

 

Ausnahmen nur im äußersten Notfall

 

Damit sich die Geflügelhalter auf die neue Situation einstellen können, gilt die Stallpflicht erst ab Montag 0 Uhr. Ausnahmen würden die Behörden nur im äußersten Notfall genehmigen - und nur dann, wenn die Halter gar keine Möglichkeit haben, die Tiere unterzubringen oder sie in kurzer Zeit zu schlachten. Backhaus appellierte an die Tierhalter, insbesondere auf strenge Hygiene zu achten und dafür zu sorgen, dass kein Vogel an Tränken, Futter und Einstreu ihrer Tiere gelangen kann.

 

Bürgertelefon freigeschaltet

 

Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Auffälligkeiten wie Totfunde von Wildvögeln der Polizei oder dem zuständigen Veterinäramt zu melden. Alle Totfunde würden untersucht, so Backhaus. Für Rückfragen und Hinweise wurde ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0385-588 6066 eingerichtet, das werktags von 9 bis 14 Uhr erreichbar ist.

 

Nach Aussage des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit auf der Insel Riems handelt es sich beim aktuellen Seuchengeschehen unter Wildvögeln in mehreren europäischen Ländern um eine Epidemie, ähnlich dem Geschehen vor zehn Jahren. Damals war das ebenso aggressive Vogelgrippevirus H5N1 erstmals bei einem Schwan auf Rügen nachgewiesen worden. Zuletzt war genau vor zwei Jahren in einer großen Putenmastanlage bei Pasewalk sowie im Rostocker Zoo Vogelgrippe ausgebrochen und hatte einen erheblichen Schaden verursacht.

 

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Vogelgrippe in Schleswig-Holstein

Von: dpa Letzte Aktualisierung: 8. November 2016, 18:06 Uhr

 


- Das Vogelgrippe-Virus H5N8 kann in unterschiedlich gefährlicher Form auftreten. Ein hochpathogenes Influenzavirus H5N8 wurde nach Auskunft des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) erstmals Anfang 2014 in Südkorea bei Geflügel und Wildvögeln nachgewiesen.- Seit November 2014 wurden H5N8-Viren in mehreren Geflügelbetrieben in Deutschland und anderen europäischen Ländern entdeckt.- Infektionen von Menschen mit den Viren sind bislang weltweit nicht nachgewiesen worden. Eine Ansteckung über infizierte Lebensmittel ist nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich”.- H5N8-Viren war schon früher entdeckt worden, etwa 1983 in Irland.



 

Kiel/Plön.
An toten Wildvögeln an mehreren Plöner Seen ist erstmals in Schleswig-Holstein der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden
.

 

 

 

Das hat das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. „Das akute Krankheitsgeschehen bei den Wildvögeln ist in dieser massiven Ausprägung besorgniserregend”, sagte Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

 

Es handelt es sich um eine Geflügel stark krankmachende Variante, die deswegen auch Geflügelpest genannt wird. Als Vorsichtsmaßnahme ordnete Habeck ein Stallpflicht für Geflügel wie Hühner, Puten oder Gänse im Bundesland sowie Sperr- und Beobachtungsgebiete an. Ihm sei bewusst, dass dies ein harter Eingriff sei, sagte Habeck. „Aber der Ausbruch in einem Bestand hätte noch gravierendere Folgen.” Im Kreis Plön richtet das Veterinäramt einen Sperrbezirk von mindestens drei und ein Beobachtungsgebiet von mindestens weiteren sieben Kilometern um die Fundstellen der Wildvögel ein.

 

Seit dem Wochenende wurden mehr als 200 tote Vögel im Großen Plöner See und angrenzenden Seen entdeckt. Laut Umweltministerium handelt es sich überwiegend um gut genährte Reiherenten. Es sind aber auch andere Arten wie Blässhuhn, Schwan, Gans und Möwe betroffen. Am Dienstag bargen mit Mundschutz und Gummihandschuhen geschützte Mitarbeiter der örtlichen Stadtwerke etwa 50 weitere Kadaver.

 

 

 

An der deutsch-polnischen Grenze in der Nähe von Stettin (Szczecin) - etwa 500 Kilometer von Plön entfernt - ist die Vogelgrippe ebenfalls ausgebrochen. Das polnische Veterinäramt schloss einen Zusammenhang zu den jüngst entdeckten Vogelgrippe-Fällen in Deutschland nicht aus. Das Ausbreiten des Virus durch Zugvögel sei nicht zu kontrollieren.Auch bei Wildvögeln am Bodensee ist Vogelgrippe festgestellt worden. Mehrere verdächtige Proben toter Reiherenten aus der Nähe von Konstanz wurden zum Nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gesandt, wie das Agrarministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Dort werde nun geklärt, ob es sich um die stark krankmachende oder die weniger krankmachende Form handelt. Das Ergebnis liegt voraussichtlich am Mittwoch vor. Die Reiherenten waren vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg und vom Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf-Diagnostikzentrum positiv auf Vogelgrippe getestet worden.

Vogelgrippe in Schleswig-Holstein - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/news/aus-aller-welt/vogelgrippe-in-schleswig-holstein-1.1486047#plx378615096

 

 

Vogelgrippe-Verordnung greift   Vogelgrippe H5N8 nachgewiesen: Aufstallungsgebot in Schleswig-Holstein

 

 

 

 

 

Der Verdacht hat sich bestätigt: In Schleswig-Holstein ist bei mehreren verendeten Wildvögeln erstmals der Vogelgrippe-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. Sperrbezirke werden unverzüglich eingerichtet.

 

 

 

Die am Großen Plöner See und kleineren Seen in der Umgebung in Schleswig-Holstein gefundenen mehr als 100 toten Wasservögel sind am Vogelgrippe-Erreger des Subtyps H5N8 verendet. Eine entsprechende Bestätigung erhielt das Landwirtschaftsministerium des Bundeslandes am Dienstag vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dem nationalen Referenzlabor für aviäre Influenza.

 

Die in der Vogelgrippe-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen wie die Errichtung von Sperrbezirken mit Beschränkungen für Geflügelhalter werden unverzüglich eingeleitet. Zudem müssen Tiere in Freilandhaltung landesweit aufgestallt werden.

 

"Das akute Krankheitsgeschehen bei den Wildvögeln ist in dieser massiven Ausprägung besorgniserregend. Der Befund ist Anlass für extrem hohe Wachsamkeit. Wir müssen den Schutz der Geflügelbestände im Land vor einem möglichen Eintrag des Virus verstärken - in enger Abstimmung mit den Kreisveterinärbehörden", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck.

 

 

 

FLI bestätigt ersten Verdacht

 

Seit dem Wochenende waren am Großen Plöner See und kleineren Seen in der Umgebung mehr als 100 tote Wasservögel (Reiherenten, Blässhühner, Möwen, Gänse, Schwäne) aufgefunden worden. Mehrere dieser Vögel wurden zunächst am Montag im Landeslabor Schleswig-Holstein untersucht. Anschließend wurden die Befunde im nationalen Referenzlabor bestätigt, der festgestellte Subtyp wurde näher charakterisiert.

 

Erst mit der Bestätigung durch das FLI ist das Geflügelpest-Virus amtlich festgestellt und die vorgesehenen Schritte können eingeleitet werden.

 

Am Montag war zudem gemeldet worden, dass in Polen mehr als 70 Wildenten und Möwen verendet aufgefunden wurden. Auch hier wurde der hochpathogene Influenza-A-Subtyp H5N8 nachgewiesen. Das polnische Veterinäramt schloss einen Zusammenhang zu den jüngst entdeckten Vogelgrippe-Fällen in Deutschland nicht aus. Die Ausbreitung des Virus sei durch die Wanderung der Zugvögel nicht zu kontrollieren.

 

 

 

 

Sperr- und Beobachtungsgebiete für Hausgeflügel müssen eingerichtet werden

 

Das Veterinäramt des Kreises Plön richtet nun nach den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung einen Sperrbezirk von mindestens drei und ein Beobachtungsgebiet von mindestens weiteren sieben Kilometern um die jeweilige Fundstelle der Wildvögel ein. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen:

 

  • Geflügel muss aufgestallt werden und darf vorübergehend nicht verbracht werden (Sperrbezirk: 21 Tage; Beobachtungsgebiet: 15 Tage).
  • Die Bestände im Sperrbezirk müssen regelmäßig klinisch untersucht und es müssen Proben genommen werden.
  • Zudem gelten strenge Biosicherheitsmaßnamen (Stallhygiene, Reinigung, Desinfektion).

 

In den Gebieten befinden sich sowohl große Tierhaltungen als auch viele Kleinstbestände. Bisher nicht gemeldete Geflügelhalter sollten sich kurzfristig beim Veterinäramt melden und ihre Geflügelhaltung dort anzeigen. Die genaue Kulisse der Zonen wird durch die zuständigen Kreisveterinärbehörden festgelegt, die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert.

 

Aufstallungsgebot im gesamten Land

 

Zum Schutz der Tierbestände wird zudem im gesamten Land ein Aufstallungsgebot erlassen. Grund sei, dass verschiedene Wildvogelarten betroffen sind, die nicht nur am Wasser bleiben. Zudem können Greifvögel und andere Vögel infizierte Tiere fressen und so das Virus weitertragen.

 

"Mir ist bewusst, dass eine Stallpflicht für viele Geflügelhalter ein harter Eingriff ist. Aber der Ausbruch in einem Bestand hätte noch gravierendere Folgen. Um die Tierseuche dann zu bekämpfen, müsste in solchen Fällen der gesamte Bestand gekeult werden. Daher werden die Kreise in Abstimmung mit dem Ministerium als Fachaufsicht unverzüglich die entsprechenden Anordnungen erlassen. Wir müssen einer Infektion der Bestände so gut wie möglich vorbeugen" erklärte Habeck die Maßnahmen.

 

"Wir appellieren zudem an alle Geflügelhalter im Land, penibel auf die ohnehin bestehenden Vorsichtmaßnahmen zu achten", führt der Minister weiter aus. Dazu gehören die strenge Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen im Land und die Ausschlussdiagnostik von Geflügelpest bei unbekannten Krankheitsgeschehen im Bestand. Zudem rät das Ministerium davon ab, derzeit Gelfügelausstellungen zu veranstalten.

 

 

 

 

 

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Rund 30 weitere Vogelgrippe-Fälle

Die vorsorglich getöteten Vögel aus dem Mannheimer Luisenpark sind mit Vogelgrippe infiziert gewesen. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Der Bereich um die Voliere ist weiträumig abgesperrt

Die betroffene Vogelvoliere im Luisenpark wurde weiträumig abgesperrt

Die Untersuchung habe eine Infektion mit dem Subtyp H7N3 bestätigt. Nachdem zwei Fasane aus dem Park an Vogelgrippe verendet waren, hatte die Stadt am Dienstag 26 Enten, sechs Fasane und zwei Pfaue töten lassen, die mit den beiden verendeten Vögeln direkten Kontakt gehabt hatten.

Die Entscheidung habe sich nun, da die Ergebnisse vorlägen, als "leider richtig" erwiesen, hieß es. Nun werde der komplette Vogelbestand des Luisenparks untersucht - rund 450 Tiere. Der Fachbereich Gesundheit der Stadt stuft die Gefährdung aber als sehr gering ein, eine Übertragung auf den Menschen sei äußerst unwahrscheinlich, hieß es.

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Mannheim. Wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe im Mannheimer Luisenpark sind am Dienstag mehrere Tiere vorsorglich getötet worden. Bei einer Routineuntersuchung sei bei zwei verendeten Fasanen eine gering ansteckende Form der Krankheit festgestellt worden, teilte die Stadt mit. Die Vögel haben sich den Angaben zufolge in einer Voliere befunden, die für Besucher nicht zugänglich war. Die Veterinärbehörde habe "unverzüglich in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtpark alle tierseuchenrechtlichen Maßnahmen angeordnet", heißt es in der Mitteilung.

 

Die Konsequenz: Sechs Fasane, 26 Enten und zwei Pfaue, die mit den verendeten Tieren Kontakt hatten, wurden getötet. Außerdem sind die Vogelgehege von nun an sechs Wochen lang für Besucher gesperrt. Sämtliche getöteten Vögel sollen untersucht werden.

 

Alle Vögel im Park werden untersucht

 

Den Angaben zufolge wird das Veterinäramt ab sofort alle Vögel untersuchen. Damit soll festgestellt werden, ob sich das Virus nicht doch ausgebreitet hat. Die Proben werden mit einem Kottupfer genommen und müssen laut Stadt im Abstand von mindestens 21 Tagen wiederholt werden. Der übrige Teil des Luisenparks bleibe für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Ein erster Verdacht, dass die beiden Fasane an der Vogelgrippe verendet seien, habe sich durch eine Analyse am Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt Karlsruhe ergeben. Der Befund sei am Montag durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden.

 

Das Mannheimer Gesundheitsamt stuft die Gefahr für Menschen als sehr gering ein. Dennoch sollen gefundene tote Wildvögel grundsätzlich nur mit Schutzhandschuhen angefasst werden. Bei den Tieren in Mannheim sei der Erreger H7N3 nachgewiesen worden. Die gefährliche Variante H5N1 stammt aus Asien und ist vor einigen Jahren bei Vögeln in Deutschland nachgewiesen worden. Sollten Bürger mehrere tote Tiere finden, können sie sich an den Veterinärdienst beim Ordnungsamt unter Telefon 0621/293-2525 melden. (mp)

 

Dienstag, 18.10.2016

 

Vogelgrippe: US-Forscher entdecken Vogelgrippe-Virus in Wildente

 

 

 

Zum ersten Mal seit der verheerenden Epidemie in den USA im Jahr 2015 haben Forscher in Nordamerika wieder einen Vogelgrippe-Erreger vom Typ H5N2 entdeckt. Das Infektionsrisiko für die Bevölkerung soll jedoch gering sein.

 

Amerikanische Forscher haben bei einer Wildente erneut das Vogelgrippe-Virus entdeckt, das im vergangenen Jahr für den Tod von Millionen Vögeln in den Vereinigten Staaten verantwortlich war. Zum ersten Mal seit 14 Monaten habe man den Grippe-Typ H5N2 wieder bei einem Tier festgestellt, teilte das US-Landwirtschafts-ministerium am Freitag mit.

 

 

Zuletzt sei dieser Virustyp bei Stichproben im Juni 2015 aufgetaucht. Bei der Epidemie im vergangenen Jahr in den USA starben rund 50 Millionen Hühner und Truthähne, betroffene Geflügelexporteure machten Verluste in Millionenhöhe. China etwa hatte sämtliche Importe aus den USA gestoppt.

 

 

Nach dem erneuten Fund hat das Landwirtschaftsministerium nun die Farmer und Geflügelproduzenten aufgefordert, ihre Protokolle zu Sicherheit und Hygiene in den Ställen zu überprüfen. Laut den US-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention ist die Ansteckungsgefahr für die Bevölkerung aber gering.

 

mja/Reuters 01.09.2016

 

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Newcastle-Krankheit Seuchenverdacht im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen

Bei einem privaten Geflügelzüchter im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen besteht der Verdacht, dass einige seiner Tiere mit der anzeigepflichtigen Newcastle-Krankheit infiziert sind. Der Virus ist für den Menschen ungefährlich.

Von: Julia Hofmann

Stand: 17.08.2016 |Bildnachweis

Hahn | Bild: picture-alliance/dpa

Nach Angaben des zuständigen Veterinäramtes seien bereits alle Maßnahmen zur Abklärung des Verdachtsfalls und zur Eindämmung der eventuell vorliegenden Viruserkrankung ergriffen worden. Die Tauben und Rassehühner dürfen den Stall so lange nicht verlassen, bis sich die Proben als harmlos erweisen oder die Seuche als erloschen gilt. Auch die umliegenden Geflügelhaltungen wurden überprüft. Dabei hätten sich keine neuen Verdachtsfälle ergeben.

Erreger für Menschen ungefährlich

Der Erreger der Newcastle-Krankheit gilt für den Menschen allgemein als ungefährlich. Die Viren können in Einzelfällen jedoch eine Bindehautentzündung hervorrufen. Vorsorglich untersagt das Landratsamt das Ausstellen und den Verkauf von Tauben und Geflügel auf dem Kleintiermarkt am 21. August in der "Taubenhalle" zwischen Gunzenhausen und Oberasbach. Das gelte allerdings nicht für Kaninchen und Ziervögel.

Außerdem sind alle Geflügelzüchter aus der Region zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen. Für Hühner- und Putenhaltungen gelte eine Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit.

21.06.2016

In Frankreich berichteten zwei Ausbrüche der Vogelgrippe . Nach dem Französisch Ministerium für Landwirtschaft betrifft die hochpathogene Variante . Aveyron ist das Virus in einer Ente Aufzucht mit 2080 Enten nachgewiesen. Welche Variante des H5- Virus betrifft , wurde noch nicht bekannt gegeben worden. Die Dordogne ist ein Geflügelfarm mit 4.400 Hühner durch das H5N1-Virus betroffen. Das Virus wurde gefunden, nachdem klinische Symptome festgestellt wurden . In Frankreich gab es eine Periode von Sanitär Vakanz gewesen . Für einen Monat oder zwei Unternehmen neu besiedelt . Mit insgesamt 79 Ausbrüche sind in 10 Abteilungen in Frankreich. Quelle: Ministerium für Landwirtschaft

 

Danke für die Übermittlung an Dieter Dammann

 

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Niederlande: Vogelgrippe in der Provinz Friesland

tzumDen Haag (aho) – Eine Legehennenhaltung mit etwa 9.000 Hennen in der niederländischen Gemeine Tzum (Friesland) muss wegen Vogelgrippe geräumt werden. Wie das Wirtschaftsministerium in Den Haag mitteilt, soll es sich um ein H7-Virus handeln. Die Infektion wurde im Rahmen einer Eigenkontrolle entdeckt. Die Hennen wurden in Stall- und Freilandhaltung gehalten.

Umliegende Geflügelbetriebe wurden gesperrt.

 

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